Es gibt wieder einmal einen Einblick in unseren Sommerurlaub! Die bisherigen Beiträge könnt ihr hier noch einmal nachlesen:

Nachdem wir schon so viel unternommen hatten, gönnten wir uns zwei Tage Pause. Doch ganz untätig waren wir dennoch nicht. Ich arbeitete nämlich am Samstag an meinem Reisetagebuch und am Sonntag fuhren wir dann zu meinen Eltern nach Thüringen. Auf der Fahrt dorthin fuhren wir über die A4 und sahen so, das Schild für die Bundesgartenschau in Erfurt. Den darauffolgenden Tag wollten wir dann zusammen mit meiner Mutter nach Erfurt zu eben dieser Ausstellung.

Wir parkten das Auto am Messegelände und nutzten danach die öffentlichen Verkehrsmittel. Eine Straßenbahn erreichten wir schnell und auch die Tickets für die BUGA konnten wir an der Haltestelle bekommen, da dort ein Servicestand der Straßenbahn geöffnet hatte. Mit den BUGA-Tickets sind nämlich die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb Erfurts kostenfrei nutzbar.

Zuerst fuhren wir mit der Straßenbahn bis zum Petersberg, wo wir den eindrucksvollen Dom zu sehen bekamen. Sofort machten wir Fotos, denn den wollten wir unbedingt malen. Darum ist dieser auch ins Skizzenbuch gekommen. Anschließend liefen wir dann zum BUGA-Gelände unweit des Doms und schauten uns dort um. Die Blumen, Gräser und Nutzpflanzen wurden schön ins Burggelände integriert. Wir verweilten dort eine Weile, umrundeten das Gelände, liefen mittendurch, bekamen einen schönen Blick über die Stadt. Einfach ein wundervoller Ort! Vielleicht bietet sich es ja irgendwann einmal an, dort vor Ort einen Tag lang zu malen. Motive gibt es zuhauf. Denn die fand ich an jeder Ecke. Auch als wir zur Straßenbahn zurück liefen, sah ich alte Fachwerkhäuser, die ich zugern in mein Reiseskizzentagebuch verewigt hätte. Aber da wir noch ein weiteres Gelände begutachten wollten, blieb dafür keine Zeit.

Mit der Straßenbahn fuhren wir dann zum EGA-Park, der auf der halben Strecke zur Messe lag. Hier verbrachten wir auch noch etliche Stunden, zum einen weil wir die riesige Parkanlage begutachteten, zum anderen aber auch, weil mittlerweile so viele Menschen unterwegs waren. An diesem Tag hatte Thüringen nämlich einen Feiertag, sodass auch viele Familien auf dem Gelände waren.

Wir gönnten uns noch eine Süßigkeit und liefen bald darauf Richtung Ausgang und fuhren dann mit der Straßenbahn zurück zum Auto. Von Erfurt bis zu meinem Elternhaus waren es etwa 1 1/2-2 Stunden Autofahrt. So war es nicht verwunderlich, dass die Katzen (meiner Eltern) auf uns warteten, denn wir waren ganz schön lange weg.