„Kaffeepause“ im Stattcafé

Am Dienstag war ich gleich noch einmal zeichnen, denn dann ging es für unsere Urban Sketching Gruppe ins Stattcafé. Bisher kannte ich es nur vom sehen her, denn ich bin öfter dort vobei gelaufen, wenn ich zu den vhs-Kursen ging (an denen ich teilgenommen habe). Manches Mal waren dort Musiker auf einer kleinen Bühne und spielten live für die Gäste. Doch dieses Mal war dies nicht der Fall. Dennoch fanden wir genügend Motive zum Zeichnen.

Zunächst zeichnete ich die Menschen gegenüber. Ich hatte mir die zwei Frauen im Hintergrund ausgesucht und dabei nicht bedacht, dass vor ihnen ja noch jemand sitzt (und zeichnet), der mir ja einen Teil der Sicht verdeckt. Kurzerhand fügte ich ihn einfach in das Bild mit ein. Farbe gab ich aber nur den Hintergrund. Da ich mich von Anfang an auf die beiden konzentriert habe, wollte ich das so weiter behalten und ich finde es ganz gut, dass ich dort auch mein Augenmerk behalten habe. So wirkt das Ganze schon viel interessanter und spannender. Ich hab so das Gefühl, dass man die vordere Person sogar als „unscharf“ bezeichnen könnte, da sie eben KEINE Farbe hat. So lenkt es den Blick direkt auf die beiden Damen im Hintergrund. (Oder wie seht ihr das?)

Beim zweiten Motiv nahm ich die junge Dame am Fenster, die sich irgendwelche Zettelchen anschaute. Für mich wirkte sie wie eine Studentin. Sie saß allein am Tisch, hatte aber wohl genügend mit ihren Unterlagen zu tun gehabt. Kaum hatte ich sie skizzenhaft zu Papier gebracht und wollte mit dem Nachzeichnen anfangen, da packte sie ihre Sachen und ging. So hatte ich mir natürlich nicht die Farben ihrer Klamotten gemerkt, also blieb sie einfach weiß. Dafür kolorierte ich dann aber Tische, Stühle, Blumen und Fenster. Aber bald hatte ich keine Lust mehr (zumal die anderen schon fertig waren und nur noch auf mich warteten…).

So waren es schöne entspannte und doch inspirierende zwei Stunden, die wir in dem Café verbrachten. Und jetzt habe ich endlich auch mal Lust aufs Menschen zeichnen bekommen (das mochte ich bisher nicht so).

Bereits am Sonntag gehts zum nächsten Zeichnertreffen, dann in der Forstbaumschule (ein Restaurant). Ich bin gespannt, was mich dort für Motive erwarten!

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