Kurzer Besuch in Ponitz

In dem kleinen Örtchen Ponitz ganz im Osten von Thüringen gibt es ein kleines aber feines Schloss. Gegenüber liegt eine Kirche. Beide sind farblich zueinander abgestimmt, sodass ich dies zum Anlass nahm um beides zu zeichnen.

Zunächst machte ich es mir auf der Platz vor dem Schliss bequem. Noch schien die Sonne von der Seite. Allerdings merkte ich zu spät, wie viel Verkehr auf dem Platz herrschte.

Denn dort befindet sich ein großer Parkplatz für die Besucher der „Ponitz Arkaden“. Außerdem gibt es einige Bushaltestellen und gefühltermaßen fuhr alle 15-20 Minuten ein Bus hier ein. So saß ich doch etwas ungünstig. Dennoch war genügend Platz und ich musste nicht wechseln.

Das Motiv mit dem Schloss fand ich besonders schön, weil der Baum (ein Ginkobaum) so ein schönes strahlendes Gelb hatte. Dies versuchte ich auch in mein Bild einzubringen. Kleine Souvenirs (ein paar Blätter) mussten natürlich auch mit!

Schwer zu zeichnen waren die vielen kleinen Details am Dach. Außerdem ist das Haus krumm und schief. Es hat so viele Winkel, die habe ich dann einfach gar nicht erst eingezeichnet.

Zum Schluss zeichnete ich noch den linken Baum, denn er hatte eine schöne rot-grün-Färbung drin. Hoffe, das sieht man auch in der Zeichnung gut?!

Für diese Motive habe ich mal meinen großen Aquarellkasten mitgenommen, um schnell arbeiten zu können (und Farben weniger zu mischen). Das hat auch ganz gut geklappt. Denn beide Motive habe ich dann in 2 1/2 – 3 Stunden fertig gestellt.

Das zweite Motiv lag, wie bereits erwähnt, gegenüber vom Schloss. Hierfür positionierte ich mich dann direkt auf die Mitte des Platzes (auf einen Parkplatz – keine Sorge, es waren noch gaaaaanz viele freie Parkplätze vorhanden).

Hierfür zeichnete ich nur das „Einfachste“ und ließ viele Details weg. Wie oft, zeichnete ich das Motiv viel zu groß, sodass ich die Kirchturmspitze separat auf die freie Blattecke zeichnen musste. Diese Art von Spitzen sind echt total schwierig! Habe dafür noch nicht so recht herausgefunden, wie man diese einfach und doch „originalgetreu“ zeichnen kann. Vielleicht hat jemand ein paar Tipps für mich?

Wie immer wenn ich irgendwo zeichne, kamen auch hier einige Interessierte und schauten sich meine Kunstwerke an. Mit dem netten Herrn aus dem Schloss (der mich durchs Fenster beobachtet hatte – wie er mir verriet) hatte ich noch ein sehr nettes und interessantes Gespräch. 🙂 Schön was man immer wieder so erlebt, wenn man in der Öffentlichkeit zeichnet!

Zum Abschluss meiner Zeichnungen gibt es jetzt noch ein bisschen Geschichts- und Geographieunterricht. 😉

Da ich früher viel zu wenig in Ponitz war, wusste ich das alles gar nicht! 😮

Und eine Radfahrkarte inkl. vorgeschlagener Routen gab es dort auch. Einige Strecken bin ich vor Jahren mit dem Rad schonmal gefahren (vor allem Nord-Süd-Strecke), die anderen kenne ich wiederum nicht. Wäre fürs nächste Mal zu überlegen, ob ich dann mal ein paar Radtouren mit dem Zeichnen verbinde…

Jetzt kommt aber immer mehr der Herbst und bald auch die kalten regennassen Tage. Wahrscheinlich wird es dann wohl nicht mehr so viel mit dem Rad zu erkunden geben.

Leider ist nun auch mein Kurzurlaub schon wieder vorbei, sodass ich mich nun auf meine nächsten Zeichentermine freue. Welche das sein werden, werde ich hier auf meinem Blog bekannt geben. Also verfolgt meinem Blog gespannt!

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