Unterwegs nach Thüringen

… war ich heute und bin von Kiel über Hamburg, Berlin und Leipzig gefahren.

In Hamburg hatte ich eine ganze Stunde Zeit und wusste erst nicht so rech, was ich die lange Zeit machen soll.

Um den Bahnhof herum gibt es so viele tolle Motive, aber dafür wäre eine Stunde einfach zu wenig gewesen. Also setzte ich mich auf eine Bank beim Bahnsteig 5, wo ich auf den ICE nach Berlin (Über Halle, Erfurt nach München) wartete und die Zeit nutzte im Bahnhof zu skizzieren.

Zunächst war es gar nicht so einfach das richtige Motiv zu finden, sodass ich letzten Endes zwei Bilder malte, wobei das 2. eher weniger an Hamburg erinnert und überall gemalt worden sein könnte. Für mich war es aber eine gute Übung mal mehr Menschen zu zeichnen. Da muss ich nämlich noch dran feilen und ich muss manche Motive schneller zeichnen bevor sie weg sind oder ein Zug die Sicht verbaut.

Zuerst malte ich also eines der Fenster der Bahnhofshalle. Noch während ich zeichnete kam eine Familie dazu und setzte sich neben und hinter mir auf eine Bank. Die zwei jüngeren Mädchen schauten fasziniert, was ich da so zeichnete.

Eines der beiden Mädchen sagte mir dann, dass sie meine Zeichnungen toll findet und sie auch einmal so schön zeichnen möchte. (Dabei hatte ich gerade mal das Fenster gezeichnet und fand es selbst gar nicht so toll…)

Nachdem ich dann das zweite Motiv fast fertig hatte, kam das Mädchen nochmal und fragte mich ob ich auch Pferde zeichnen kann. Oh Mann! Ich und Pferde! Ich finde die so schwer zu zeichnen! (Kann das jemand? Dann bitte Tipps!!! Danke!). Das Mädchen ließ sich von ihren Eltern oder Großeltern (die saßen mit dem Rücken an meinem Rücken auf der Bank hinter mir) Stift und Papier geben und fing plötzlich an, ein Pferd zu malen! Und das sah bei weitem besser aus als meine komischen Zeichnungen!

Insgesamt war es eine interessante Situation, zum einen das Interesse an meinen Zeichnungen, zum anderen, die Gespräche, und als dritten Punkt, dass ich das Mädchen direkt mit dem Zeichnen angesteckt habe! 🙂

Doch dann war die Stunde Wartezeit schon um und ich musste in meinen Zug einsteigen. Weitere Stunden Fahrt warteten ja noch auf mich. Gezeichnet habe ich dann allerdings nicht mehr.

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